Schönheits-OP: Bauchdeckeckenstraffung

Bild einer Frau mit Bandagen um Brust und BauchBei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) werden erschlaffte Bauchhaut und die Muskeln gestrafft und überschüssiges Gewebe wird entfernt. Wahlweise wird diese Operation auch mit einer Fettabsaugung kombiniert. Die Kosten hierfür unterscheiden sich stark von Patient zu Patient und auch von Klinik zu Klinik. Generell muss man aber aktuell zwischen 3000 und 6000 Euro investieren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung nicht, es sei denn man kann ein psychologisches Gutachten über die Notwendigkeit einholen und selbst dann ist es nur ein eher geringer Anteil.

Die Gründe, für die Entscheidung zu einem solchen Eingriff können zum einen großer Gewichtsverlust sein und bei Frauen die fehlende Rückbildung des Gewebes nach einer Schwangerschaft. Sport und eine gesunde Ernährung sind sicherlich hilfreich, können aber nur bis zu einem gewissen Grad straffen.

Für diese Art der Operation ist in der Regel wegen des Aufwandes immer eine Vollnarkose notwendig. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, die je nach Befund ausgewählt werden. Ein Schnitt oberhalb des Schaamhaarrandes ist möglich und dieser ähnelt dann etwa einer Kaiserschnittnarbe. Des Weiteren sind bei ausgeprägteren Befunden Schnitte in W-Form üblich.

Das Prinzip der Bauchstraffung ist recht einfach. Das Unterhautfett wird von den Bauchmuskeln angehoben und nach unten gezogen. Dabei wird überschüssiges Gewebe entfernt und meistens auch der Bauchnabel nach oben versetzt, damit die Proportionen beibehalten werden. (Ähnlich wie bei einer Bruststraffung) Die Schnitte werden dann vernäht und Drainagen helfen dabei, damit Blut und Wundflüssigkeit abfließen können. Anschließend wird ein Druckverband angelegt, um Stabilität zu geben und damit die Wundränder gut zusammenwachsen können.

Nach der Operation ist mit Wundschmerzen zu rechnen, wie nach jeder anderen OP auch. Durch das Verwachsen der Gewebeteile entsteht ein Spannungsgefühl, dass einige Wochen andauern kann, wo aber der Druckverband gute Linderung bietet. Entzündungen und Wundheilungsstörungen sind möglich aber müssen nicht sein. Präventiv kann man durch gute Pflege der Wunden und regelmäßige Kontrollen dagegenwirken. Sport sollte übrigens nach einer Bauchdeckenstraffung für 2 Monate lang tabu sein!

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