Schönheits-OP: Facelift

Bild einer Frau mit Bandagen um Brust und BauchJugend lässt sich weder dauerhaft erhalten noch kann man sie gänzlich zurückgewinnen. Doch besonders mit zunehmendem Alter wird der Wunsch nach einem jugendlichen Aussehen größer. Denn der natürliche Alterungsprozess macht sich als erstes im Gesicht bemerkbar. Die Haut bekommt mit der Zeit Falten, die Gesichtsmuskulatur wird schwächer, so dass das Gesicht an Spannkraft verliert und mit der Zeit schlaffer wirkt. Ein jugendliches, gesundes und faltenfreies Gesicht ist jedoch für viele Menschen sehr verlockend, so dass der Trend zum Facelift und Lifting ungebrochen ist. Meistens sind es Frauen, die sich für diese Form der Schönheitsoperation entscheiden, aber auch immer mehr Männer lassen sich operieren, um ein jugendliches und frisches Äußeres zurückzubekommen.

Eine Gesichtsstraffung kann hier helfen, ein jugendlicheres und frischeres Aussehen zu verleihen. Gesichtsstraffung, weitläufig jedoch eher unter den Begriffen Facelift oder Lifting bekannt, bezeichnet einen Eingriff der plastischen Chirurgie. Ziel eines solchen Eingriffes ist es, die Gesichtshaut und das darunter liegende Gewebe zu straffen, um ihm eine höhere Spannung zu verleihen. Die Falten werden geglättet und die Gesichtshaut bekommt wieder ein jüngeres Erscheinungsbild.

Dieser Eingriff kann offen, durch einen langen Schnitt hinter dem Haaransatz auf dem Kopf, oberhalb der Stirn beziehungsweise hinter den Ohren oder endoskopisch, durch vier bis fünf kleinere Einschnitte, durchgeführt werden. Überschüssige Haut, Muskeln und Fett werden bei der Operation entfernt, indem man das Gewebe nach oben verlegt, um die Haut zu straffen. Um einen ganzheitlichen Verjüngungseffekt zu erreichen, wird ein Facelift aber auch mit anderen Verfahren kombiniert. Dazu gehören unter anderem die Stirnstraffung, die Anhebung der Augenbrauenpartie mit Faltenglättung, das Lifting der Schläfen, die Straffung des Halses oder das Ober- und Unterlidlifting. Die Operation kann je nach der Art des Liftings unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Die plastische Operation birgt jedoch ein gewisses Risiko. So gelten die gleichen Risiken wie bei jedem chirurgischen Eingriff. Nach der Operation kann es zu Narbenbildungen, Asymmetrien oder Verzerrungen kommen. Zusätzlich können Blutungen, Schwellungen und Infektionen hinzukommen. Zum Teil werden die Eingriffe unter Vollnarkose durchgeführt, was immer gewisse Risiken birgt. Die häufigsten Folgen bei einer Vollnarkose sind Übelkeit, Erbrechen und Heiserkeit. Es kann jedoch auch zu Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen oder zu hohem Blutdruck kommen. Darüber hinaus ist jeder operativer Eingriff mit Schmerzen verbunden – diese sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark.

In den letzen Jahren hat sich die ästhetisch-plastische Chirurgie weiter entwickelt. So wird hier immer mehr auf individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen eingegangen, um das gewünschte Ergebnis bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen.

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